Nachrichten aus dem Jahr 2010


Der Social Reporting Standard

münster am 13. 08. 2010, 14:32

Wer gesellschaftliche Probleme lösen will, möchte sich an der sozialen Wirkung und dem klugen Einsatz der verwendeten Ressourcen messen. Wirkungsorientierte Nonprofit-Organisationen, Sozialunternehmer oder Social Entrepreneurs geben sich nicht damit zufrieden, Gutes zu tun. Sie stellen sich ständig der unternehmerischen Herausforderung, ihre Konzepte weiter zu entwickeln und mehr Menschen damit zu erreichen. Quelle: www.germany.ashoka.org » Lesen Sie weiter...

Finanznot: Deutsche Kommunen kürzen Leistungen und erhöhen Steuern

münster am 02. 08. 2010, 11:50

Die Wirtschaftskrise hat die deutschen Kommunen mit voller Wucht erreicht. Die Einnahmen der deutschen Kommunen werden 2010 deutlich zurückgehen, für 2011 ist – wenn überhaupt – nur eine leichte Erholung absehbar. Gleichzeitig steigen die Ausgaben – trotz erheblicher Sparanstrengungen der Kommunen. Die Folge: Jede dritte Kommune kann keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, und die Verschuldung der Städte und Gemeinden steigt. 60 Prozent der Kommunen planen nun, kommunale Leistungen zu reduzieren. Quelle: www.ey.com » Lesen Sie weiter...

Demographischer Wandel verändert Arbeitsmarkt tiefgreifend

münster am 29. 06. 2010, 09:18

Der Demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt schneller und grundlegender verändern als vielfach angenommen. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer. Mit Ausnahme von Brandenburg und Berlin wird sich im Osten Deutschlands die Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bereits in den kommenden fünf Jahren nahezu halbieren. Dafür sorgt vor allem der starke Geburtenrückgang kurz nach der Wende. Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de » Lesen Sie weiter...

Gesetzliche Sozialversicherung im 1.- 3. Quartal 2009 mit hohem Defizit

münster am 19. 01. 2010, 09:35

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete die gesetzliche Sozialversicherung - in der Abgrenzung der Finanzstatistik - in den ersten drei Quartalen 2009 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 16,6 Milliarden Euro. Damit lag es um 11,6 Milliarden Euro über dem des Vorjahreszeitraums. Hauptursache dafür war das hohe Defizit der Bundesagentur für Arbeit, das sich 2009 um 13,2 auf 15,8 Milliarden Euro erhöht hat. Quelle: www.presseportal.de » Lesen Sie weiter...

Nachrichten aus dem Jahr 2008


ECHO will bis 2020 in der Pflege 500.000 neue Arbeitsplätze schaffen

hayer am 31. 01. 2008, 08:19 :: Kommentare (0)

Der europäische Dachverband privater Pflegeunternehmen, European Confederation of Care Home Organisations, ECHO rechnet mit einem Bedarf von 750.000 neuen Pflegeplätzen und der Errichtung von über 500.000 Arbeitsplätzen. Bis 2020 werden allein in Deutschland nach Schätzung von ECHO etwa 200.000 neue Heimplätze mit einem Investitionsbedarf von etwa 15 Milliarden Euro benötigt. "Europaweit rechnen wir mit 750.000 neuen Pflegeplätzen und der Errichtung von über 500.000 sicheren Arbeitsplätzen" betonte ECHO-Präsident Bernd Meurer betonte auf dem Neujahrsempfang. Quelle: www.careinvest.vincentz.net » Lesen Sie weiter...

Köln: Qualitätsinstitut stellt Methoden für die Kosten-Nutzen-Bewertung zur Diskussion

hayer am 30. 01. 2008, 14:14 :: Kommentare (0)

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die Methoden vorgelegt, nach denen es in Zukunft die Kosten-Nutzen-Bewertung von Therapien vornehmen könnte. Diese Kosten-Nutzen-Bewertung ist eine neue Aufgabe des Instituts, die ihm die jüngste Gesundheitsreform zuweist. Kritik an der neuen Methodik kam vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Gemäß der gesetzlichen Vorgabe, nicht nur den Nutzen, sondern auch dessen Verhältnis zu den Kosten nach international anerkannten wissenschaftlichen Standards zu ermitteln, hat das IQWiG eine Gruppe von Gesundheitsökonomen aus acht Ländern beauftragt. Sie sollten prüfen, welche Ansätze und Werkzeuge sich für die speziellen deutschen Gegebenheiten eignen. Quelle: www.aerzteblatt.de » Lesen Sie weiter...

Nachrichten aus dem Jahr 2007


Managed Care - mit Kooperationen zu mehr Effizienz und Wettbewerb

hayer am 11. 05. 2007, 10:04 :: Kommentare (0)

In Deutschland wird seit Jahren versucht, Patienten möglichst kostengünstig auf einem zuvor festgelegtem Versorgungsniveau zu behandeln. Erste Ansätze solcher Managed-Care-Modelle sind Disease-Management-Programme und Integrationsverträge. Vorreiterin dieser Art der Versorgung sind die USA - und in Europa die Schweiz. Im Nachbarland gibt es hauptsächlich zwei Kooperationsformen - Health Maintenance Organzations (HMO) und Ärztenetze. Quelle:www.aerztezeitung.de » Lesen Sie weiter...

Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes: Hektische Betriebsamkeit zum Jahreswechsel

hayer am 16. 01. 2007, 13:22 :: Kommentare (0)

Ohne Ausgleich kann die werktägliche Arbeitszeit nach dem Ende der Übergangsfrist jetzt nur noch dann auf über acht Stunden verlängert werden, wenn ein Tarifvertrag beziehungsweise eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung dies erlaubt. Quelle:www.aerzteblatt.de » Lesen Sie weiter...

Nachrichten aus dem Jahr 2006


"Eine völlige Blockade bei DMP wäre unklug"

hayer am 15. 12. 2006, 12:15 :: Kommentare (0)

Bislang hat es für den Widerstand gegen Disease-Management-Programme eine feste Größe gegeben: den Medi-Verbund. Das könnte sich ändern. Auch viele Medi-Ärzte wollen die extrabudgetären Einnahmen durch DMP nicht missen. Quelle:www.aerztezeitung.de » Lesen Sie weiter ...

Empfohlene Schlankheitskur bewährt sich

hayer am 07. 12. 2006, 09:22 :: Kommentare (0)

Noch sind nicht alle Hausaufgaben gemacht, aber es zeichnet sich bereits deutlich ab: Die Ratschläge, die die Porsche Consulting GmbH der Allgemeinchirurgie am Bietigheimer Krankenhaus im Sommer gaben, wirken sich bereits positiv aus. Kontinuierlich soll es so weitergehen. Quelle:www.bietigheimerzeitung.de » Lesen Sie weiter ...

»Das bisschen Betriebswirtschaft ...«

hayer am 24. 11. 2006, 09:33 :: Kommentare (0)

Der Klinikchef Andreas Tecklenburg über die hervorragende Eignung von Medizinern fürs Management und den dramatischen Wandel im Krankenhausalltag. Quelle:www.zeit.de » Lesen Sie weiter ...

"Deutschland hat mit den DMP enorme Fortschritte gemacht"

hayer am 24. 10. 2006, 14:34 :: Kommentare (0)

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mit der Einführung der Disease-Management-Programme (DMP) enorme Fortschritte bei der medizinischen Behandlung chronisch Kranker gemacht. Das meint Matt Kelliher, Geschäftsführer des US-amerikanischen Disease-Management-Anbieters Healthways International. Quelle:www.aok-gesundheitspartner.de » Lesen Sie weiter ...

QM lohnt sich

hayer am 17. 10. 2006, 13:48 :: Kommentare (0)

Am 6.9.06 tauschten 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Wohlfahrtspflege ihre Erfahrungen aus der Arbeit im Qualitätsmanagement aus. Auf Basis der Qualitätsziele der Freien Wohlfahrtspflege (Downloadtabelle) soll an den gemeinsamen Qualitätskriterien in den verschiedenen Arbeitsfeldern unbedingt weiter gearbeitet werden. Diese Kriterien sollen den Rahmen bilden für verlässliche Qualität in den Angeboten und Hilfen der Freien Wohlfahrtspflege. Quelle:www.bagfw.de » Lesen Sie weiter ...

KV Nordrhein sieht höhere Qualität durch DMP

hayer am 17. 10. 2006, 12:00 :: Kommentare (0)

Die KV Nordrhein (KVNo), die Krankenhausgesellschaft NRW und die Krankenkassen des Rheinlands haben den nach eigenen Angaben ersten Qualitätsbericht über drei strukturierte Behandlungsprogramme vorgelegt. Dabei handelt es sich um die Disease-Management-Programme (DMP) zur Versorgung von Patienten mit Brustkrebs, Typ-2-Diabetes und koronaren Herzkrankheiten. Der KV-Chef Dr. Leonhard Hansen sprach bei der Vorstellung der Ergebnisse für 2005 in Düsseldorf von einer Verbesserung der Behandlungsqualität: "Die DMP in Deutschland können sich international sehen lassen, gerade bei der Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs", sagte er. Quelle:www.aerztezeitung.de » Lesen Sie weiter ...

Operation IT-Pionier

hayer am 17. 10. 2006, 11:49 :: Kommentare (0)

Wenn das IT-System nicht funktioniert, stehen in jedem Krankenhaus die Räder still. Um dem ständigen Ärger mit der Computerverwaltung aus dem Weg zu gehen, hat jetzt erstmals eine Klinik ihre gesamte IT-Abteilung ausgelagert. Doch die Zusammenarbeit mit dem neuen Dienstleister T-Systems läuft nicht immer problemlos ab. Quelle:www.manager-magazin.de » Lesen Sie weiter ...

Caremarkt: Zehnacker kauft Vitanas

hayer am 29. 09. 2006, 09:36 :: Kommentare (0)

Das neue Familienmitglied der Zehnacker-Gruppe heißt Vitanas. Durch die Übernahme des sechsgrößten privaten Pflegeheimbetreibers in Deutschland mit einer Kapazität von rund 3.700 Plätzen weitet Zehnacker sein strategisches Geschäftsfeld Altenpflege aus und stärkt damit gleichzeitig seine Position als kompetenter Full-Service-Anbieter des Health Care Sektors. Quelle:www.cafe-future.net » Lesen Sie weiter ...

Outsourcing-Aktivitäten haben an Dynamik gewonnen

hayer am 31. 08. 2006, 12:00 :: Kommentare (0)

Die Outsourcing-Aktivitäten in Deutschland haben an Dynamik gewonnen: 71,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte entscheiden sich für eine Auslagerung von Unternehmensaufgaben an einen externen Dienstleister. Bei der Standortwahl dominiert in der Regel noch immer das Outsourcen in die Nähe des eigenen Unternehmens. Quelle:www.gesundheitswirtschaft.info » Lesen Sie weiter ...

Rund 712.000 Beschäftigte in Altenpflegeeinrichtungen

hayer am 22. 08. 2006, 11:06 :: Kommentare (0)

Insgesamt rund 712.000 Personen waren Ende des Jahres 2003 in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen tätig. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/1774) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/1596) unter Berufung auf den Bericht "Pflegestatistik 2003" des Statistischen Bundesamtes mit. Circa 512.000 Personen seien in Pflegeheimen beschäftigt gewesen, bei den übrigen 201.000 habe es sich um Beschäftigte ambulanter Pflegedienste gehandelt. Quelle:www.carelounge.de » Lesen Sie weiter ...

Kliniken verfügen nur selten über professionelles Personalmanagement

Dittmann am 10. 08. 2006, 12:04 :: Kommentare (0)

Nur wenige Krankenhäuser in Deutschland verfügen derzeit über ein professionelles, gestaltendes Personalmanagement. Das ergab eine Studie des Centrum für Krankenhaus-Management (CKM) an der Universität Münster. 28 Prozent der untersuchten Kliniken haben keine Personalstrategie definiert und nur 14 Prozent entwickeln Unternehmensstrategie und Personalstrategie in wechselseitiger Abhängigkeit. Quelle:www.aerzteblatt.de » Lesen Sie weiter ...

Klinikketten werfen eigenes Netz aus

Dittmann am 27. 04. 2006, 11:29 :: Kommentare (0)

Zum ersten Mal meldet sich beim Thema Medizintelematik eine nennenswerte Zahl von Krankenhäusern zu Wort. Die "elektronische Fallakte" soll die Niedergelassenen ins Klinik-EDV-Boot holen. Sie ist die Antwort der Kliniken auf die Patientenakte der Politik und beweist: Digitale Vernetzung braucht keine Verbände. Quelle:www.doccheck.de » Lesen Sie weiter ...

Öffentliche Krankenhäuser: Privates Kapital mobilisieren

Dittmann am 26. 04. 2006, 17:57 :: Kommentare (0)

Klassische Finanzierungsformen verlieren an Bedeutung. Um im Verdrängungswettbewerb bestehen zu können, müssen die Krankenhäuser ihr Leistungsangebot optimieren, medizinische Schwerpunkte bilden und die internen Abläufe verbessern. Für eine solche Neuausrichtung sind auch millionenschwere Investitionen in Gebäude und medizinische Geräte notwendig. Quelle:www.aerzteblatt.de » Lesen Sie weiter ...

Nachrichten aus dem Jahr 2005


BaFin: Startschuss für Basel II soll 2007 fallen

Dittmann am 30. 05. 2005, 15:05 :: Kommentare (0)

Die Banken der Staaten, die pünktlich dazu bereit sind, die neuen Eigenkapitalregeln nach Basel II anzuwenden, sollten auch 2007 damit loslegen können. Diese Ansicht äußerte BaFin-Präsident Jochen Sanio vergangene Woche auf der Jahrespressekonferenz der Finanzaufsicht in Bonn. Wenn sich andere Staaten in ihrer Meinungsbildung verheddern, sollten sich daraus für die deutschen Kreditinstitute keine Verzögerungen bei der Einführung von Basel II ergeben, so Sanio. Quelle: www.emissionsmarktplatz.de. » Lesen Sie weiter ...

Viele Kliniken sind bedroht

Dittmann am 17. 03. 2005, 11:04 :: Kommentare (0)

Jedes zehnte der 462 Krankenhäuser in NRW wird in den nächsten fünf Jahren schließen. Dies prognostiziert das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), das im Auftrag der Krankenhausgesellschaft NRW die Insolvenzrisiken der Kliniken in NRW untersucht hat, bei denen rund 240 000 Menschen beschäftigt sind. „Die finanzielle Situation vieler Krankenhäuser ist dramatisch“, urteilt Johannes Kramer, Präsident der Krankenhausgesellschaft. Einerseits stiegen die Kosten, andererseits stünden nur begrenzte Finanzmittel zur Verfügung, zumal NRW die Klinken schlechter unterstütze als andere Länder. Laut Kramer schreibt jedes zweite Krankenhaus in NRW rote Zahlen - „mit steigender Tendenz“. Quelle: Kölner Stadtanzeiger. » Lesen Sie weiter ...

Bundeskartellamt untersagt erstmals Klinikfusion

Dittmann am 17. 03. 2005, 11:00 :: Kommentare (0)

Das Bundeskartellamt hat erstmals die Übernahme eines Krankenhauses durch einen privaten Betreiber untersagt. Der Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum darf nach der Entscheidung der Kartellwächter nicht die zwei Krankenhäuser des nordbayerischen Landkreises Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt und Mellrichstadt erwerben. "Übernahmen von Krankenhäusern dürfen nicht zu Marktbeherrschung führen", erklärte Kartellamtspräsident Ulf Böge. In der Region um Bad Neustadt, in der Rhön-Klinikum bereits über fünf Krankenhäuser verfügt, hätte das Unternehmen nach Einschätzung der Bonner Behörde seinen Marktanteil um ein Viertel auf etwa 65 Prozent, in Meiningen auf 60 Prozent erhöht. Grundlage war eine Untersuchung darüber, welche Krankenhäuser die Patienten in dem rund einhundert Quadratkilometer umfassenden Großraum besuchen. Quelle: Yahoo Nachrichten. » Lesen Sie weiter ...

Falsche Diagnose

Dittmann am 17. 03. 2005, 10:56 :: Kommentare (0)

Bad Neustadt an der Saale und Mellrichheim wären wohl unbekannte Städte in Unterfranken geblieben, hätte nicht das Bundeskartellamt eine Entscheidung getroffen, die ganz Deutschland betrifft. Denn bei der untersagten Krankenhausfusion geht es um mehr als nur 270 Betten. Das Kartellamt hat den Krankenhausmarkt erstmals als einen regionalen definiert und den Vormarsch eines privaten Betreibers gestoppt. Nur: Verstanden hat das Kartellamt diesen Markt nicht. Quelle: www.boerse-online.de. » Lesen Sie weiter ...

Private Kliniken wollen Subventionspolitik nicht länger hinnehmen

Dittmann am 11. 03. 2005, 11:09 :: Kommentare (0)

Die privaten Klinik-Betreiber machen in Brüssel Front gegen die Subventionierung öffentlicher Krankenhäuser in Deutschland. In einer Stellungnahme wertet der Bundesverband der Privaten Krankenanstalten (BDPK) die bundesweit gängige Praxis, Defizite von Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft aus staatlichen Mitteln auszugleichen, als europarechtlich unzulässige Beihilfe. Ist die gängige Praxis wettbewerbswidrig? Quelle: www.aerztezeitung.de. » Lesen Sie weiter ...

Vom Krankenhaus zum Wellnesstempel - Wirtschaftler prognostizieren: Jedes vierte Krankenhaus schließt

Dittmann am 11. 03. 2005, 11:07 :: Kommentare (0)

Die deutsche Krankenhauslandschaft steht vor schwer wiegenden Einschnitten: Etwa 25 Prozent der Krankenhäuser werden bis zum Jahr 2020 verschwinden. Von den etwa 2.000 Krankenhäusern werden nur zirka 1.500 Einrichtungen überleben. Die übrigen werden ihr Geschäft entweder aufgeben oder sich zu größeren, konkurrenzfähigen Netzwerken zusammenschließen. Private Gesundheitszentren werden entstehen, deren viel versprechende Renditen Investoren auf den zukünftigen Wachstumsmarkt Gesundheit locken werden. Das sind wesentliche Ergebnisse der Studie „Konzentriert. Marktorientiert. Saniert. Gesundheitsversorgung 2020“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Besonders werde es viele der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen treffen: Zwei von drei Häusern werden laut den Experten ihre Pforten schließen müssen oder in private Hände übergehen. Hingegen wird die Zahl privater Krankenhäuser um 44 Prozent steigen. Quelle: www.marburger-bund.de. » Lesen Sie weiter ...

Sorge um Liquidität der Kliniken

Dittmann am 11. 03. 2005, 11:05 :: Kommentare (0)

Die Notwendigkeit der Abrechnung der bisherigen Basisfallwerte auf Basis des neuen Fallpauschalenkatalogs wird bei einigen Krankenhäusern zu massiven Liquiditätsproblemen führen, die diese nicht verkraften können. Darauf macht der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) aufmerksam. Quelle: www.klinikmarkt.com. » Lesen Sie weiter ...

2020 wird der Staat nur noch Ordnungshüter sein - Unternehmensberater sehen das Gesundheitswesen vor einer Privatisierungswelle / Wachstum über Durchschnitt

Dittmann am 03. 03. 2005, 12:21 :: Kommentare (0)

Bis zum Jahr 2020 wird sich der Gesundheitsmarkt im weitesten Sinne auf mehr als 500 Milliarden Euro verdoppeln. Er wird zugleich vom Rückzug des Staates gekennzeichnet sein, der sich im wesentlichen auf seine Funktion als Ordnungshüter beschränken wird: um Wettbewerb und Qualität zu sichern. Hausärzte fungieren hauptsächlich als Lotsen ihrer Patienten durch integrierte Versorgungssysteme. Das sind Thesen, die die Unternehmensberatung Ernst & Young in einem jetzt in Berlin präsentierten Szenario für das Jahr 2020 aufgestellt hat. Die knapp 160 Seiten starke Studie basiert auf mehreren Seminaren mit etwa 30 Entscheider von Krankenkassen, Krankenhäusern und Industrieunternehmen. Quelle: www.aerztezeitung.de. » Lesen Sie weiter ...

BKK und AWO: Experiment Pflegehotel - Neuer Weg der medizinischen Betreuung zwischen Ambulanz und Krankenhaus

Dittmann am 21. 02. 2005, 09:29 :: Kommentare (0)

Nach Möglichkeit soll es eine "klassische Win-Win-Situation" werden, wie das Neudeutsch heutzutage heißt. Ein Projekt also, bei dem alle gewinnen, von dem alle Beteiligten Vorteile haben. Es geht um eine Art "Pflegehotel" in den Räumen des bereits bestehenden AWO-Gesundheitszentrums Moorwiese in Enger. Das professionelle Personal der Moorwiese soll in Zusammenarbeit mit den Ärzten des Praxisnetzes Enger/Spenge "einen neuen Weg in der integrierten medizinischen Versorgung älterer Menschen gehen", der von der Arbeitsgemeinschaft der ostwestfälischen Betriebskrankenkassen (BKK) finanziert wird. Das Angebot des Pflegehotels soll zwischen der ambulanten Versorgung von pflegebedürftigen Patienten und der klassischen Einweisung in ein Krankenhaus stehen, erklärte der Engeraner Arzt Dr. Rüdiger Hufendiek für das Praxisnetz gestern anlässlich der Unterzeichnung eines entsprechenden Rahmenvertrages. Quelle: www.nw-news.de. » Lesen Sie weiter ...

Krankenhauskonzerne: Expansionsdrang

Dittmann am 08. 02. 2005, 11:12 :: Kommentare (0)

Die umsatzstärksten privaten (erwerbswirtschaftlichen) Krankenhauskonzerne in Deutschland expandieren weiter – trotz oder gerade wegen der zu Beginn des Jahres 2005 gestarteten Konvergenzphase mit der stufenweisen Kostenwirksamkeit des diagnosebezogenen Fallpauschalensystems. Gegenüber den öffentlich-rechtlichen und freigemeinnützigen Krankenhäusern machen sie Boden gut, weil sie ihre Kostenstrukturen bereinigt und neue Geschäftsfelder entdeckt haben. Auch kommen ihnen das Gesetz der Kostendegression bei wachsenden Betriebsgrößen und Synergieeffekte entgegen. Quelle: Detusches Ärzteblatt. » Lesen Sie weiter ...

Wegen Insolvenz: Kliniksterben in Deutschland?

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:32 :: Kommentare (0)

Klinikinsolvenzen: Neue Rahmenbedingungen verändern die Gesundheitsbranche - Außenstände der Krankenhäusern werden auf 2,3 Milliarden Euro geschätzt. Es wäre zum Lachen, hätte es nicht einen dramatischen Hintergrund: Im Internet, das ja für fast alle exotischen Bedürfnisse ein Forum bietet, gibt es seit dem Jahr 2000 die Webseite www.kliniksterben.de. Die Webseite ist der kriselnden Krankenhausbranche gewidmet und liefert täglich neue Nachrichten über Häuser, die aus Finanznot ihr Personal entlassen oder den Betrieb ganz einstellen müssen. Aktuell wurde zum Beispiel über die drohende Insolvenz der Hochrheinklinik in Bad Säckingen und die Schließung des Sankt-Johannis-Krankenhauses in Bonn berichtet. Quelle: www.medizin.de » Lesen Sie weiter ...

Jede siebte deutsche Klinik vor dem Aus

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:29 :: Kommentare (0)

Patienten in Deutschland sind künftig möglicherweise länger unterwegs in das nächste Krankenhaus. Der Grund: Mehr als 330 Kliniken werden in den nächsten zehn Jahren ihre Pforten schließen oder von der Konkurrenz aufgekauft. Betroffen ist jede siebte Klinik. Quelle: hilope.de. » Lesen Sie weiter ...

Finanzlage der Kliniken verschärft sich weiter

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:22 :: Kommentare (0)

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung dürfen 2005 um maximal 0,38 Prozent wachsen. Dieses hat unlängst das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) bekannt gegeben. Damit verschärft sich die zum Teil dramatische Finanzlage der Krankenhäuser weiter. Jürgen Abshoff, Geschäftsführer der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG): "Die Krankenhäuser stehen vor einer weiteren Minusrunde mit einer realen Budgetabsenkung um mindestens drei Prozent. Steigende Personal- und Sachkosten nehmen keine Rücksicht auf gedeckelte Budgets." Die chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser könne durch Produktivitätssteigerungen schon längst nicht mehr ausgeglichen werden. Bei einem Anteil der Personalkosten von ca. 70 Prozent an den Gesamtkosten eines Krankenhauses sei ein weiterer Personalabbau absehbar. Quelle: www.hkgev.de. » Lesen Sie weiter ...

Kassen mit 2,3 Milliarden Euro bei Kliniken in der Kreide

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:15 :: Kommentare (0)

Der Vize-Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters, hat die Zahlungsmoral der Krankenkassen gegenüber den Krankenhäusern massiv kritisiert: “Wir stellen mit Sorge fest, dass sich die zu Lasten der Kliniken gehende Sparstrategie der Kassen im Jahr 2004 deutlich verschärft hat“. Quelle: www.dkgev.de » Lesen Sie weiter ...

Personal- und Sachkostenschätzung 2005

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:08 :: Kommentare (0)

Zur Unterstützung der auf der Landesebene zu führenden Budget- und Entgeltverhandlungen 2005 hat die DKG das Arbeitspapier „Vorausschätzung der Personal- und Sachkostenentwicklung für die Krankenhäuser in den alten und neuen Bundesländern im Vereinbarungszeitraum 2005 (Stand 25.10.2004)“ erarbeitet. In dieser Vorausschätzung sind bereits aktuelle Prognosen auf Basis des Herbstgutachtens der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute vom 19.10.2004 eingearbeitet. » Lesen Sie weiter ...

Krankenhäusern droht Liquiditätsengpass

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:05 :: Kommentare (0)

Den Krankenhäusern droht wegen der neuen Fallpauschalen für die Behandlung von Patienten ein erheblicher Liquiditätsengpass. Nach Berechnungen des privaten Klinikbetreibers Helios aus Fulda könnte das Finanzloch bis Juni bundesweit auf etwa 1,5 Milliarden Euro anwachsen und manche Kliniken in arge Bedrängnis bringen. Auch die Bundesregierung macht sich Sorgen. In einem Schreiben an die Krankenkassen warnt das Gesundheitsministerium, die verschlechterte Liquidität könne selbst Kliniken gefährden, die mittelfristig mit Budgetzuwächsen rechnen könnten. Quelle: www2.onwirtschaft.t-online.de » Lesen Sie weiter ...

Hartz IV und die Krankenhäuser

Dittmann am 21. 01. 2005, 12:04 :: Kommentare (0)

Die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg Vorpommern weist in einem Brief das Sozialministerium auf Verwerfungen des Hartz IV-Regelwerkes hin, die in den Krankenhäuser dazu führen, dass ihre Leistungen zum Teil nicht bezahlt werden. Eine Kopie des Briefes liegt der ku-Redaktion vor. Quelle: www.klinikmarkt.com » Lesen Sie weiter ...

Private rücken auf dem Klinikmarkt vor

Dittmann am 17. 01. 2005, 10:03 :: Kommentare (0)

Der deutsche Klinikmarkt ist mit einem Umsatz von rund 60 Mrd. Euro und 1,1 Millionen Beschäftigten einer der größten deutschen Dienstleistungssektoren. Und die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen steigt weiter. Ob daraus in den Klinken auch mehr Jobs entstehen, hängt davon ab, wie die Branche den Umbruch bewältigt. "Die Frage lautet: Wie wird aus dem Kostenfaktor eine Wachstumsbranche?", formuliert Joachim Kartte von der Unternehmensberatung Roland Berger. Quelle: Financial Times Deutschland. » Lesen Sie weiter ...

In Sachsen sollen in Kliniken 2100 Betten wegfallen

Dittmann am 17. 01. 2005, 09:53 :: Kommentare (0)

Bis 2006 werden in sächsischen Krankenhäusern nochmals 2100 Betten abgebaut. Das entspricht einem Rückgang von 8,7 Prozent. Die Bettenzahl sinkt von 28 700 auf 26 600. Das legt der neue Krankenhausplan fest, den das Kabinett noch im alten Jahr verabschiedet hat. Er gilt für zwei Jahre, Klinikschließungen sind nicht geplant. Quelle: www.aerztezeitung.de » Lesen Sie weiter ...