Kostenexplosion im Gesundheitswesen: ein Irrglaube
münster am 29. 07. 2010
Die gesetzlich Versicherten halten die Verwaltungskosten der Krankenkassen vermeintlich für eine der Hauptursachen der Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen. Dem Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung zufolge gehen diesem Irrglauben rund 60% nach. Tatsächliegen liegen die Kosten seit Jahrzehnten bei moderaten 5%-6%. Nicht nur an dieser Stelle in der Gesundheitspolitik haben offenkundig Mythen die Fakten in den Hintergrund gedrängt.
Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de
» Lesen Sie weiter...
Voraussetzung für rund-um-die Uhr-Versorgung schaffen.
münster am 29. 07. 2010
Die Bundesinitiative Daheim statt Heim fordert die Politik auf, endlich die Voraussetzungen für eine bezahlbare und legale Rund-um-die-Uhr-Versorgung pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden zu schaffen. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in der Pflege werde zwar von allen Seiten – auch von der Bundesinitiative Daheim statt Heim – ausdrücklich begrüßt.
Quelle: www.kobinet-nachrichten.org
» Lesen Sie weiter...
VPK: Ausbau der Kindertagesbetreuung muss forciert werden
münster am 29. 07. 2010
Der am Montag von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte „Ländermonitor
Frühkindliche Bildungssysteme“ macht einmal mehr deutlich: Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geht in Deutschland viel zu langsam voran. Die neuesten Zahlen belegen, dass immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege nutzen.
Quelle: www.vpk.de
» Lesen Sie weiter...
Geriatrie entlastet Sozialkassen
münster am 29. 07. 2010
Ein Ausbau der geriatrischen Versorgung könnte zu deutlichen Einsparungen führen. Darauf hat der Bundesverband Geriatrie hingewiesen. „Vor allem die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit bietet enorme Möglichkeiten der finanziellen Entlastung“, sagte der Verbandsvorsitzende Dieter Lüttje.
Quelle: www.aerzteblatt.de
» Lesen Sie weiter...
Gute Aussichten für Arbeitnehmer in Deutschland
hayer am 29. 07. 2010
Obwohl die Unternehmen weiterhin Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, wird in den kommenden 15 Jahren die Nachfrage nach Arbeitskräften fortlaufend stärker wachsen als das Angebot. Somit wird auch die Arbeitslosigkeit strukturell zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung über die Folgen der Globalisierung für den deutschen Arbeitsmarkt. Profitieren werden danach vor allem die qualifizierten Arbeitskräfte in den Boom-Branchen. Aber auch Angelernte und gering qualifizierte Menschen bekommen wieder bessere Chancen. Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de » Lesen Sie weiter...
3,5 Milliarden Euro für neue Knie und Hüften
hayer am 27. 07. 2010
Rentner ohne künstliches Knie- oder Hüftgelenk könnten schon bald in der Minderheit sein. Diese Schlussfolgerung legen Zahlen aus dem aktuellen Barmer GEK Report Krankenhaus 2010 nahe. Denn in deutschen Krankenhäusern werden immer mehr neue Hüft- und Kniegelenke implantiert. Zwischen 2003 und 2009 kam es zu rund 1.379.000 Hüftgelenks- und 1.013.000 Kniegelenks-Operationen. Allein im letzten Jahr wurden rund 209.000 Hüft- und 175.000 Knieprothesen eingesetzt, wofür die gesetzliche Krankenversicherung rund 2,9 Milliarden Euro ausgab. Quelle: www.barmer-gek.de » Lesen Sie weiter...
Krankenhäuser: Gemeinsam die ambulante Versorgung der Patienten sichern
hayer am 27. 07. 2010
"Nur durch ein neues Miteinander von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten können wir in den schwierigen Zeiten des Ärztemangels die ambulante Versorgung der Patienten flächendeckend sicherstellen", erläutert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, das umfassende Konzept des DKG-Vorstands zur Reform der ambulanten ärztlichen Versorgung. Quelle: www.dkgev.de » Lesen Sie weiter...
Entlassungsmanagement von Krankenhäusern
hayer am 26. 07. 2010
Nach einem Krankenhausaufenthalt ist vielfach eine weitere Betreuung der Patientinnen und Patienten, z.B. durch Pflegedienste, notwendig. Es gehört zu den gesetzlichen Aufgaben der Krankenhäuser, ein entsprechendes Entlassungsmanagement anzubieten. Zum Teil nehmen die Krankenhäuser das Entlassungsmanagement nicht mehr selbst wahr, sondern haben diese Aufgaben auf externe Dienstleister verlagert. In einzelnen Fällen werden dabei Dienstleister in Anspruch genommen, die den Krankenhäusern die Leistung unentgeltlich zur Verfügung stellen, da sie sich offenbar über Beiträge ihrer Mitglieder, wie z.B. Träger der ambulanten und stationären Pflege, finanzieren. Quelle: www.hamburg.de » Lesen Sie weiter...
Integrierte Versorgung für die Pflege öffnen
hayer am 22. 07. 2010
Zur patientenorientierten, kosteneffektiven Versorgung vieler vor allem chronischer Erkrankungen müssen im GKV-System Maßnahmen getroffen und Investitionen vorgenommen werden, die sich erst im Bereich der Pflegekassen refinanzieren. Die Integrierte Versorgung über alle Sektoren hinweg kann dieses Problem lösen. Zur Zeit gibt der zugehörige Rechtsrahmen allerdings nicht die dazu notwendigen Spielräume. Quelle: www.bmcev.de » Lesen Sie weiter...
Keine Alternative zum System der Pflegenoten
hayer am 22. 07. 2010
Mit Einführung der Noten für Pflegeeinrichtungen hatten der Spitzenverband der Pflegekassen, die Sozialhilfeträger und die Verbände der Pflegeeinrichtungen deren wissenschaftliche Überprüfung vereinbart. Jetzt liegt dieser Evaluationsbericht zur Auswertung des Systems der Pflegenoten vor. Die zentrale Botschaft sowohl der Wissenschaftlerinnen als auch des eingesetzten Beirates lautet: Derzeit gibt es weder nationale noch internationale Erkenntnisse zu Transparenzsystemen, die sich kurzfristig als Alternative zu den Pflegenoten anbieten. Quelle:www.pflegen-online.de » Lesen Sie weiter...
Mehr Selektivverträge im Gesundheitswesen: Regulierung muss Qualität sichern
hayer am 21. 07. 2010
Wenn Krankenkassen selektiv Verträge mit Kliniken oder Arzneimittelherstellern ihrer Wahl abschließen, kann das für niedrigere Kosten und mehr Qualität sorgen - oder Kranke faktisch von Leistungen ausschließen. Entscheidend ist eine gute Regulierung, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Das Berliner IGES Institut hat darin ein Instrument untersucht, von dem sich viele Gesundheitsökonomen neue Impulse beim Wettbewerb um Kosten und Qualität im Gesundheitswesen versprechen: so genannte Selektivverträge. Vereinfacht gesagt, sind die Krankenkassen dabei nicht mehr verpflichtet, mit jedem kassenzugelassenen Arzt, Krankenhaus oder Arzneimittelhersteller abzurechnen. Quelle: www.boeckler.de
» Lesen Sie weiter...
Erwartungen und Wünsche an eine qualitativ gute Pflege: Familie ist Pflegedienst Nummer eins – Pflegebedürftige nehmen verstärkt ihre Angehörigen in die Pflicht
hayer am 21. 07. 2010
Die Familie ist Deutschlands Pflegedienst Nummer eins. Das ist das Ergebnis der COMPASS-Versichertenbefragung unter 6.218 privat Versicherten in Zusammenarbeit mit der Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie an der Berliner Charité-Universitätsmedizin, Professor Adelheid Kuhlmey. Die eigene Familie übernimmt bei der häuslichen Versorgung eine zentrale Rolle. 79 Prozent der Befragten erwarten, dass Familienangehörige ihren Beitrag zur Pflege leisten. Den eigenen Partner sehen dabei 73 Prozent in der Pflicht. Wohingegen nur jeder Vierte die eigenen Kinder zur Pflege heranziehen würde. Quelle: www.compass-pflegeberatung.de » Lesen Sie weiter...
Kabinett beschließt Pflege-Mindestlohn
hayer am 19. 07. 2010
Knapp 600.000 Pflegekräfte erhalten ab dem 1. August einen gesetzlichen Mindestlohn. Nach monatelangem Tauziehen billigte das Bundeskabinett am Mittwoch eine entsprechende Rechtsverordnung von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Als verbindliche Untergrenze gilt künftig ein Stundenlohn von 8,50 Euro in den westdeutschen Bundesländern und Berlin sowie von 7,50 Euro in Ostdeutschland. Im Januar 2012 und im Juli 2013 werden die Sätze noch einmal um jeweils 25 Cent angehoben. Quelle: www.vdek.de » Lesen Sie weiter...
Pflegestützpunkte: föderale Kirchturmpolitik prägt das Bild
hayer am 15. 07. 2010
Eigentlich hätte alles so schön sein können. Weil immer mehr Bürger mit dem Thema Pflege zu tun haben, räumte der Gesetzgeber mit der Pflegereform 2008 jedem gesetzlich wie privat Pflegeversicherten das Recht auf Pflegeberatung ein. Wer professionelle Hilfe brauche - etwa bei der Auswahl eines ambulanten Pflegedienstes oder der Frage, welche Leistungen ihm zustehen - der solle diese auch bekommen, verkündete die große Koalition. Quelle: www.aerztezeitung.de » Lesen Sie weiter...
Pflegenoten fördern Wettbewerb und Verbrauchervertrauen
hayer am 15. 07. 2010
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat an die Verhandlungspartner appelliert, an dem Bewertungssystem für ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen durch Pflegenoten unbedingt festzuhalten. „Allerdings müssen die Pflege-Transparenzkriterien weiterentwickelt werden, da sonst eine Fehlentwicklung in der Pflege droht“, warnte der Geschäftsführer des KDA Dr. Peter Michell-Auli. Quelle: www.pflegen-online.de » Lesen Sie weiter...
Demographischer Wandel verändert Arbeitsmarkt tiefgreifend
münster am 29. 06. 2010
Der Demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt schneller und grundlegender verändern als vielfach angenommen. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer. Mit Ausnahme von Brandenburg und Berlin wird sich im Osten Deutschlands die Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bereits in den kommenden fünf Jahren nahezu halbieren. Dafür sorgt vor allem der starke Geburtenrückgang kurz nach der Wende.
Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de
» Lesen Sie weiter...
Mehr Transparenz bei gemeinnützigen Organisationen
münster am 29. 06. 2010
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger aufgefordert, eine Gesetzesinitiative zur wirtschaftlichen Transparenz gemeinnütziger Organisationen auf den Weg zu bringen. Damit soll dem Generalverdacht der Misswirtschaft in der sozialen Arbeit begegnet werden. Der Paritätische schlägt vor, die im Handelsrecht bewährten Rechnungslegungs- und Publizitätspflichten für gewerbliche Unternehmen auf gemeinnützige Organisationen zu übertragen.
Quelle: www.bagwfbm.de
» Lesen Sie weiter...
Leihkräfte müssen in der Pflege einspringen
münster am 28. 06. 2010
Kliniken und Pflegeheime greifen immer mehr auf Leiharbeit zurück. Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung sind mit derzeit 19 000 Pflegekräften fünfmal so viele auf Zeitarbeitsbasis beschäftigt wie noch 2004.
Allerdings ist der Anteil der Leiharbeitnehmer im Vergleich zur Gesamtzahl der Pflegekräfte - rund 1,3 Millionen - relativ niedrig, wie das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik (IAT) im Auftrag der Stiftung ermittelt hat.
Quelle: www.aerztezeitung.de
» Lesen Sie weiter...
Umfrage: Investitionsstau an Kliniken wächst
münster am 22. 06. 2010
Der Investitionsstau in öffentlichen Krankenhäusern wird weiter zunehmen. Das geht aus einer EMNID-Umfrage unter 100 öffentlichen Krankenhäusern hervor, die der Medizintechnik-Branchenverband Spectaris in Auftrag gegeben hat. Den Investitionsstau beziffert Spectaris schon heute mit etwa 50 Milliarden Euro, die Hälfte davon entfällt auf den Bereich Medizintechnik. Die Aussagen der Klinik-Entscheider lassen hier keine Verbesserung erkennen. Der Umfrage zufolge erwarten 59 Prozent der Befragten, dass sich die Situation verschärfen wird.
Quelle: www.aerztezeitung.de
» Lesen Sie weiter...
Weiter zurückliegende Meldungen finden Sie thematisch gegliedert unter den Kategorien am Anfang des linken Rahmens oder im Archiv.